Archiv

Revival!

Nach fast einem Jahr und vielen neuen und alten Erfahrungen möchte ich nun meinen Blog wieder neu eröffnen, vielleicht mit einem neuen Design, mal sehen.

Nun seit dem 13. Juni 2007 befinde ich mich wieder in meiner "vertrauten" Umgebung in Deutschland gut behütet von Eltern ohne große Regeln, aber mit viel Schulstress.
Dieses Gefühl, wieder hier zu sein, ist fast nicht beschreibbar.
Einerseits ist in mir eine riesige Leere, eine Lücke sozusagen, andererseits ist das Leben hier auch nicht immer nur schlecht.

Für viele ist es kaum verständlich, aber ich kämpfe in Deutschland genauso mit Heimweh, wie ich es in den USA tat. Kann man wohl dauerhaft in zwei verschiedenen Welten zu Hause sein? Oder ist man nach so einer prägenden Erfahrung für immer zwiegespalten?

Natürlich gibt es so Sachen, die ich kein Stück vermisse, wie beispielsweise das "Um 23 Uhr zu Hause sein" oder das "Alkohol ab 21 trinken" genau wie "Hausarrest und keine Besuche".
Und nie hätte ich erwartet, dass ich auf einmal einen unglaublichen Heißhunger auf vor Fett triefende Pizza oder völlig übersüßte Plätzchen entwickle.

Aber so ist das nun mal, und nähere Bekannte können euch wahrscheinlich nur zu gut von meinen Hochs und Tiefs vor allem vom Juli bis Januar erzählen.
Jetzt fragt ihr euch sicher: Warum Juli? Warum Januar?
Vorab muss ich ehrlich sagen, dass es beides nur geschätzt ist, aber ich hab trotzdem plausible Erklärungen.

Im Juli war ich etwa einen Monat wieder in Deutschland und langsam ließ das "alles ist neu und spannend"-Gefühl nach. Alltag ist nun mal nich so abenteuerlich, egal wo man sich aufhält.
Ab Januar steigerte sich die Vorfreude auf etwas ganz besonderes, worauf ich später zurück komme.

Mir gings nicht immer nur scheiße, nicht dass ihr mich falsch versteht. Aber einfach ist das ganze auch nicht, hauptsächlich wenigen einigen Menschen, die mir sehr fehlen.

Im August 2007 ist meine Beziehung zu Jake aufgrund der Entfernung (unterschiedliche Kontinente immerhin) auseinander gebrochen. Mittlerweile sind wir wieder zusammen, was mit dem bereits erwähnten besonderen Ereignis zusammenhängt.

Im November 2007 passierte ein ebenso besonderes Ereignis, und damit mein ich nicht die Hochzeit meines Vaters, sondern, dass mein bester Freund, Spencer, mit seiner Schwester Erica nach Europa kam. Die beiden verbrachten in Etappen etwa 2-3 Wochen bei uns. Darauf will ich eigentlich gar nicht so im Detail eingehen (außer es interessiert euch tierisch), nur erst mal so viel dazu: Es war eine verdammt nochmal geile Zeit!

Jedoch heißt dieser Blog ja "maike-goes-america" und deswegen möchte ich euch erzählen, wie ich im März wieder zu Hause in good ol' Kansas war.
Die Osterferien wurden vollends ausgenutzt mit ihren ganzen zwei Wochen, das Jetlag war auf gut deutsch scheiß-egal, und ich hatte noch zwei tag-alongs im Gepäck: meine Mama und meinen Bruder.
Von meiner Mama kann ich mit absoluter Sicherheit sagen, dass sie eine Menge Spaß hatte und ihr der Aufenthalt tierisch gut gefallen hat. Martin kam wohl party-mäßig nicht ganz zurecht, aber man konnte ja wenigstens die so liebgewonnenen Geschwister H. (alias Spence und Erica) besuchen.

Mein Highlight war im Grunde, die ganzen Freunde wieder zu sehen, vor allem so ganz bestimmte.

Der Plan für die kommende Zeit sieht wie folgt aus:
am 16. Juni 2008 flieg ich zurück und werde ein ca. ein-monatiges Praktikum in den USA machen.
Desweiteren wohne ich mit Jake zusammen in seinem Apartment (mit einem ungewöhnlich unterhaltenden Mitbewohner) und freue mich schon unglaublich!
Zu Beginn vom August dürfte ich wieder hier sein, da dann auch wieder die heißgeliebte Schule anfängt.

Da ich insgesamt sehr gute Kritiken zu meinem Blog bekommen habe, ist er hiermit offiziell wiederbelebt, und ihr werdet hoffentlich so häufig wie möglich von meinen Machenschaften drüben unterrichtet werden.

Viele liebe Grüße, eure Maike

23.5.08 16:27, kommentieren